Jemand noch einen Nachschlag?

“Jemand noch einen Nachschlag?”

Diese Frage beinhaltet bei genauerer Betrachtung viel mehr als die pure Neugier des Fragenden.
Wie bereits der dänische Philanthrop Poul E. Damissen 1934 herausfand, verbirgt sich hinter der eher beiläufig gestellten Frage die Aufforderung, der Speise, der die Frage gilt, seine Bewunderung auszudrücken.
Somit scheint es nur auf den ersten, übereilten Blick verwunderlich, dass der Angesprochene in den seltensten Fällen die soeben an an ihn gerichtete Frage verneint und sich wiederum der gerade mit dem unmittelbaren Nachbarn, welcher in einem Anflug größter Demut die Erneuerung der soeben konsumierten Ration forderte, begonnenen Konversation widmet und stattdessen der Wirtin huldigt.

Dieser Auszug, der lediglich nahezu unbeholfen wie ein grobes Bruchstück Bad Segeberger Kalksteins an der soliden diamantenen Oberfläche der Erkenntnisse des Poul E. Damissen kratzt, tritt zugunsten vollkommender Eleganz einer jeden Episode der weit gerühmten “100 Meisterwerke” aus der avantgardistischen Serie “Stenkelfeld” zurück.

Übrigens, dieser Beitrag verfolgt nur einen Zweck: Zu testen, ob auch alles wie versprochen läuft :)

Ein Gedanke zu „Jemand noch einen Nachschlag?

  1. Lennard

    Wie nicht anders zu erwarten war, sind Kommentare zu den Artikeln problemlos möglich, ausserdem sehr erwünscht und gerne gesehen!

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