Verliert der PowerMac seine Power?

Die Gerüchteküche um Apples Kurswechsel und die Trennung von den langjährigen Partnern in der Herstellung des PowerPC-Prozessors, IBM und Motorola, mit Wechsel zu Intel brodelte schon länger.

Auf der WWDC in San Francisco gab Steve Jobs bekannt, dass die Mutmaßungen wahr seien und dass der erste Apple PowerMac mit Intel-Prozessor(en) im Juni 2006 auf den Markt kommen werde. Mutmaßungen über den Grund gibt es viele, zum Beispiel dass Microsoft bei der Bestellung der PowerPC-Prozessoren für die neue Xbox 360 bei IBM zur Auflage gemacht habe, dass zeitgleich nicht auch Apple beliefert werde. An dieser Stelle bietet sich ein breites Betätigungsfeld für Verschwörungstheoretiker.

Für die meisten Apple-Anhänger war das dann der tödliche Dolchstoß, der schon länger bedrohlich im Raum schwebte. Natürlich wurden die üblichen Stimmen laut: “Blasphemie!” “Intel ist blöd!” Es wurde auch vom Niedergang der Marke gesprochen, aber Apple plant, weiterhin beide Prozessortypen zu unterstützen, den Schwerpunkt allerdings auf den x86-Prozessor zu legen.

Für eine Anwendung dürfte vor allem der jüngste Sproß der Familie, der Mac mini, auch in Zukunft prädestiniert sein.

Ich selbst hatte nur kurze Zeit einen PowerMac G4 und habe mich mit OS X wenig beschäftigt. Allerdings durfte ich erst am Wochenende wieder in einer Schaulandt-Filiale die homogene Optik des Betriebssystems bestaunen: Mit sanften Übergängen zwischen Fenstern und der Arbeitsfläche, ohne den harten Kontrast unter Windows.
Ich würde allein schon deshalb umsteigen, wenn sich OS X denn auf normalen PCs installieren ließe -womit man eher nicht rechnen kann.

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