Genau wie 90°. Nur unkonventioneller.
du hast in deinem blog ja immer so kurioses
Diese Feststellung in einer E-Mail wurde von der Aufforderung gefolgt, bei LEO nach patching zu suchen, von wo aus man in das Forum zur Vorstellung einer Bodenzettelaufklebemaschine gelangt. Das englische Pendant dieser Maschine ist laut LEO (oder einer Person, die bei LEO etwas eingetragen hat) bottom patching machine.
Ich habe mich nicht davon abschrecken lassen, dass der Name der Maschine wie ein Begriff aus dem Kindergarten klingt und habe zwei Erklärungen erarbeitet:
So etwas könnte man unter Umständen als Bodenzettel bezeichnen, wenn mir auch dieser Begriff trotz großer Erfahrung noch nicht untergekommen ist. Den Zettel kann man auch bequem mit der Hand dort hinlegen, dafür braucht es keine Maschine. Es wäre sogar unsinnig weil aufwändiger und teurer, dafür eine Maschine zu kaufen, wenn man vor der ersten Pappe schnell einen Zettel dort hinlegen kann.
Man erfährt dort unter anderem — und dem geneigten Leser sei die genannte Website empfohlen –, dass ein solcher KARD-O-SEAL®-Beutel “weltweit als Air- und Seasicknessbeutel bekannt” ist, die Normmaße 123 x 80 x 227 mm besitzt und “optional mit zusätzlichem (auch bedruckbarem) Bodenzettel” erhältlich ist.
An dieser Stelle schließe ich mit der festen Überzeugung, dass Bodenzettel jene Zettel sind, die unten auf geklebte Papiertüten geklebt werden, um entweder die Klebenaht zu verbergen (die aber sehr symmetrisch und ansehnlich ist), die Festigkeit der Verklebung zu erhöhen oder (ganz wichtig, deshalb als letztes) einen Werbeaufdruck anzubringen, da sich solche Tüten so flach zusammenlegen lassen, dass der Boden seitlich hochgeklappt wird und zu sehen ist.
[Danke, Martin!]
[Bitteschön, Lennard!]
deine gedanken zu diesem interessanten thema sind wahrlich ausgereift und aufwendig recherchiert – dein studium läßt dir wirklich genug raum für die wichtigen dinge im leben
ich freue mich aber auf jeden fall, dass du für dich zu einer abschließenden gewissheit gefunden hast und auch ich kann mit dieser erklärung leben, das ist doch was gutes. mal sehen was ich sonst noch so finde…