Durch Ping verraten

Einen Ping benutzt man normalerweise, um zu gucken, ob überhaupt irgendwelche Daten aus einem Netzwerk herausgehen. Oder um bei Multiplayer-Spielen zu wissen, mit welcher niedriger Latenz zum Server man angeben kann.

Man kann allerdings auch damit herausfinden, welches Betriebssystem auf dem angepingten Rechner läuft. Das Linux-Magazin zeigt im Artikel “Erkennungs-Dienst” wie das funktioniert. Anhand der Time-to-Live (TTL), die die Lebensdauer von IP-Paketen bezeichnet, lässt sich ablesen, welches System antwortet. Debian und FreeBSD haben klassischerweise eine TTL von 64 ms, neuere Windows’ dagegen 128. Die Differenz zwischen der TTL und der Verzögerung beim Pingen gibt übrigens die Anzahl der zwischen beiden Rechnern liegenden Verbindungsknoten, den sogenannten Hops, an.

Wirklich sehr interessant, aber muss man Erkennungs-Dienst unbedingt mit Bindestrich schreiben?

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