Strafe muss sein

Wer einmal eine Kettenmail an eine Mailingliste mit etwa 800 Lesern sendet, bekommt prompt die ersten Wie-blöd-bist-du-Antworten. Völlig zu recht, wenn dort einem angeblich unheilbar kranken kleinen Kind pro versendeter E-Mail ein Erlös von wenigen Cent versprochen wird.

Unter den Antworten waren interessante Links zu einer Erklärung zur Plage der Kettenbriefe im Internet, einem Bericht von Spiegel online über kostenpflichtigen Free-Mail-Dienst bei AOL und Yahoo, damit endlich die E-Mails weniger als zwei Tage bis zum Empfänger brauchen — wenn sie denn überhaupt ankommen. Diese Dienstleistung mit einem Porto von einem 0,25 bis 1 US-Cent pro E-Mail richtet sich hauptsächlich an Unternehmen, die wohl viele E-Mails über Free-Mail-Konten an Kunden versenden und sicher gehen möchten, dass diese E-Mails nicht in irgendwelchen Filtern hängen bleiben. Kleiner Tipp: Einfach die E-Mails über die eigene Domain verschicken, das ist seriöser und wesentlich billiger.

[via cs-studs-Mailingliste der TU Braunschweig]

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