Brainfuck

Was will uns der Autor damit sagen? Brainfuck hört sich nach einer Sache an, die — sagen wir mal — das Gehirn in Mitleidenschaft zieht.
Brainfuck ist kein topaktueller Ausdruck für staubtrockene und anspruchsvolle Vorlesungen wie z.B. Algorithmen und Datenstrukturen, sondern der Name einer Programmiersprache. Diese Sprache wurde mit dem Ziel entwickelt, Turing-vollständig zu sein und einen sehr kleinen Compiler zu benötigen. Der Erfinder, der Schweizer Urban Müller, schrieb für Brainfuck einen Compiler, der nur 240 Byte groß war.

Die acht Befehle der Sprache erinnern stark an die Definition einer Turing-Maschine, dabei ist die Sprache aber wesentlich mächtiger — und brainfuckender. Nicht mal das Hallo-Welt-Programm in der Wikipedia verstehe ich. Und ich muss jetzt immer noch lachen, wenn ich den Namen lese.

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