Benachrichtigung bei kaputten Links

Diese E-Mail trudelte gerade ein:

There appears to be a problem on this page of your site.

On page http://71grad.de/2005/06/08/mein-dozent-ist-1337
when you click on “hier”,
the link to http://71grad.de/repository/HashTab.zip
gives the error: Not found.

As recommended by the Robot Guidelines, this email is to explain
our robot’s visit to your site, and to let you know about one of
the problems we found. We don’t store or publish the content of
your pages, but rather use the link information to update our map
of the World Wide Web.


Are these reports helpful? I’d love some feedback. If you prefer
not to receive these occasional error notices please let me know.

Roy Bryant

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Roy Bryant, roybryant@seventwentyfour.com
President
SEVENtwentyfour Inc.

http://www.seventwentyfour.com

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Sehr merkwürdig, dass die Suchroboter bei jedem fehlerhaften Link eine E-Mail an den Seitenbetreiber schicken. Ich frage mich dabei auch, woher die meine Adresse haben. Sie steht zwar im Impressum, aber nicht unter jedem Blogeintrag.

SEVENtwentyfour jedenfalls bietet kostenpflichtige Dienste zur Überprüfung von Links und der Erreichbarkeit der gesamten Website an, nennt allerdings keine Preise. Die werden vermutlich aber nicht gering sein. Wenigstens wurde durch diese Werbe-E-Mail nicht wie üblich das Allgemeinwissen um neu erschienene Potenzmittel erweitert, sondern ich weiß auch, dass in einem Eintrag ein kaputter Link war. Als ob das allein nicht genüge, war diese Information auch noch kostenfrei.

Das Geschäftsmodell scheint aber zu funktionieren, da sich das Unternehmen angeblich schon seit 1993 der Überprüfung von Websites widmet. Ob vor 13 Jahren allerdings schon Bedarf bestand, bezweifle ich genauso wie eine 28 Milliarden Links umfassende Datenbank von über 150 Millionen Websites mit bis zu 100.000 Seiten von ungenannt vielen Kunden aus 50 Ländern. Zumindest das Marketing scheint zu funktionieren.

Wenn die Mitarbeiter bei der Programmierung der Robots genauso clever wie beim Herausfinden von E-Mail-Adressen der möglichen Interessenten sind, schluckt dieses Unternehmen bald Google, Apple und Microsoft. Mit einem Bissen wohlgemerkt.

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