Nokia N70

Nokia N70

Bereits seit zwei Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Nokia N70, hatte bislang aber noch keine Gelegenheit, der Welt davon zu erzählen. Der Schritt von meinem Nokia 6310 auf ein Series-60-Smartphone ist so gewaltig, dass ich hier keinen Testbericht schreibe, sondern nur die besten Neuerungen nenne.

Beim Auspacken sieht man die nette Botschaft “Here’s your Nokia N70. We’ve included everything you’ll need to get you going.“, was in der Tat stimmt. Im Päckchen ist neben Telefon und Ladegerät samt Adapter, Kopfhörern, Benutzerhandbuch und kleiner Schnellstart-Broschüre eine Mini-MMC-Speicherkarte mit 64 MiB Speicher, eine CD mit der Nokia Phone Suite und ein USB-Kabel für die Verbindung mit einem PC oder Drucker enthalten. Über die Phone Suite und das USB-Kabel oder alternativ per Bluetooth lässt sich eine Verbindung mit dem Telefon herstellen, um die Kontakte zu verwalten, Bilder herunterzuladen oder Musik zu speichern. Weil das Telefon unter dem Betriebssystem Symbian OS läuft und Java unterstützt, können neue Programme installiert werden, was mit der Phone Suite ebenso ein Klacks ist.

Nach dem Einschalten ist mir als erstes aufgefallen, dass man auf einem großen Display viel Platz für hübsche Menüs hat, was die Bedienung durch die größere Übersichtlichkeit vereinfacht. Das Tippen von Kurzmitteilungen geht trotz der relativ kleinen Tasten sehr gut, da sie einen knackigen Druckpunkt und wenig seitliches Spiel haben, so dass man zwar mit dem Finger die umliegenden Tasten berührt, aber dennoch nur die gewünschte gedrückt wird. Das T9-Wörterbuch scheint einen größeren Umfang zu haben, und endlich gibt es einen Postausgang, in dem wie in einem E-Mail-Programm versendete Mitteilungen landen. Die integrierte Kamera mit einer Auflösung von bis zu 1600×1200 Pixeln macht gute Bilder, die aber trotz aller Entwicklungsarbeit am CMOS-Chip Bildrauschen aufweisen. Je dunkler die Umgebung, desto stärker ist auch das Rauschen. Nach Verkleinerung der Bilder und insbesondere bei der Anzeige auf dem Display bleibt von diesem Rauschen nicht viel übrig.

Zur Kaufentscheidung haben in erster Linie das hübsche Design, die 2-Megapixel-Kamera mit guter Bildqualität und die Tatsache beigetragen, dass es sich eben um ein Smartphone handelt, durch das man flexibel ist, wenn man tatsächlich Software installieren möchte. Von unterwegs zu bloggen finde ich sehr interessant, allerdings kostet die Einwahl ins Internet Unsummen, wobei die Geschwindigkeit auch nicht so berauschend ist, vielleicht so wie Zweikanal-ISDN.

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, allerdings ist wohl die SIM-Karte zu alt und das Handy bucht sich nicht mehr ein. Hilfe ist schon unterwegs.

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