Superbowl

Ich habe gestern zum ersten Mal die Übertragung des Superbowls und überhaupt ein Football-Spiel in voller Länge gesehen. Die Weichen wurden am 28. Januar per Instant Messaging gestellt (gekürzt):

T.: ich möchte das du mir was sagst :-)
T.: Hey T., du weisst doch am 04.02 ist Super-bowl, ich weiss ja dass du das auch gucken möchtest und wollte ne Super Bowl party bei mir schmeissen, dann können wir schön bier trinken und was zu essen machen und übern beamer football gucken :-) Hast du Bock?
T.: dann kommt von mir:
T.: wow lennard coole idee, hab noch gar nicht drüber nachgedacht was ich da machen möchte ;)
Ich: Hey T., du weisst doch am 04.02 ist Super-bowl, ich weiss ja dass du das auch gucken möchtest und wollte ne Super Bowl party bei mir schmeissen, dann können wir schön bier trinken und was zu essen machen und übern beamer football gucken :-) Hast du Bock?
T.: wow lennard coole idee, hab noch gar nicht drüber nachgedacht was ich da machen möchte ;)

Den Ausdruck “Party” hielt anfangs für übertrieben — passender schien mir “entspannter Abend, an dem jeder mehr oder weniger gelangweilt das Spiel verfolgt”. Der Abend Die Nacht hat mich Lügen gestraft. Das Bier war kalt, die Hotdogs lecker, mein Marmorkuchen wie bei Muddern, die Stimmung ausgelassen. 10 Leute, mich eingeschlossen, habe ich in meinem Wohnzimmer untergebracht (merke: Kapazitätsgrenze fast erreicht).

Ganz naiv ging ich davon aus, dass auch die originalen Werbespots im deutschen Fernsehen zu sehen sein würden. Wie ich mir sagen lassen habe, seien die fast das Beste am gesamten Superbowl. Da wir durch unsere Gebühren eine werbefreie Übertragung finanzieren, durften wir aber vier Stunden lang ohne Unterbrechung das Spielfeld sehen, noch nicht einmal deutsche Werbung wurde gezeigt.

Zum Glück gibt es den Supervote [via] von YouTube, bei denen man die gezeigten Spots dem eigenen Geschmack nach bewerten kann. Der Werbespot mit den meisten Stimmen wird am kommenden Donnerstag auf der Startseite angezeigt werden, sicherlich völlig selbstlos von YouTube weil ohne Gegenleistung der werbenden Marke.

Dazu dann noch ein bisschen Bud Light’s Real American Heros” und “Real Men of Genius und man fühlt sich durch und durch amerikanisch.

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