Archiv für den Monat: April 2007

Brückentag

Übrigens, ich hatte heute keinen Brückentag. Die erste Vorlesung um acht Uhr habe ich aber nicht wahrnehmen können: Ich habe “gearbeitet”. Volles Programm den ganzen Tag, auch heute abend. Da drehen wir richtig auf, aber sowas von.

Die nächsten Tage, morgen ausgenommen (der “Tag der Arbeit” ist ein Feiertag, alles klar), werden ähnlich anstrengend — meine nächste Vorlesung ist am Donnerstag um 15.00 Uhr. Da soll noch einer sagen, Studenten hätten so ein lockeres Leben.

Blogzählung

Der Popkulturjunkie hat vor kurzem anhand der Technorati-Links seiner Blogcharts geschätzt, wie viele deutschsprachige aktive Blogs es gibt. Er kam auf 27.000 Blogs, auf die innerhalb der letzten 180 Tage mindestens einmal verwiesen wurde.

Ob diese Schätzung zutreffend ist, versucht Alexander von Sajonara mit einer Weblogzählung herauszufinden. Jedes aktive Blog soll den Artikel anpingen oder der Autor einen Kommentar hinterlassen, so dass im Idealfall 27.000 Kommentare und Trackbacks eingehen. Wie gesagt, im Idealfall. Sicherlich spielt für die Rücklaufquote eine Rolle, wie gut diese Zählung in der Blogosphäre bekannt gemacht wird (hiermit weiter vorangetrieben). Andere empören sich darüber, dass Sajonara dann ja 27.000 Links bei Technorati hätte und nehmen deshalb nicht teil. Selbst wenn das der Fall sein sollte, wer die Idee dazu hat, darf auch eine Belohnung bekommen. Außerdem ist der Ruhm vermutlich nur von kurzer Dauer und nach genau 180 Tagen verflogen.

Moe von Plastik Thinking hat 2004 eine ähnliche Aktion gestartet, die aber leider auch nicht allzu erfolgreich war. Immerhin sind 486 Kommentare zusammengekommen, bei Sajonara sind es bislang 211.

(via mon petit web)

Mediengebrauch von Weblogs

Der Herr S. vom NYblog möchte von Bloggern und Blog-Lesern wissen, wie sie Blogs im Vergleich zu traditionellen Medien sehen. Im Kern geht es um die Frage, ob Blogs unabhängiger und direkter berichten und dadurch überlegen sind. Habe ich das Thema korrekt wiedergegeben?

Begleitet wird die Umfrage von einem eigens eingerichteten Blog, in dem später die Ergebnisse vorgestellt werden.

Die Beantwortung der Fragen dauert eine knappe Viertelstunde und ihr helft einem Diplomanden. Bitte nehmt teil!

(via DonsTag)

Zurück aus dem Urlaub

Ich bin zurück aus dem Urlaub. Und mit Urlaub meine ich “Ich war zwar nicht verreist, aber das Semester hat wieder angefangen und ich bin gerade so lustlos”. Ich wäre zwar ständig in der Lage gewesen, einen Beitrag zu schreiben, hatte allerdings ein kleines Motivationsloch. Die Motivation ist jetzt zwar wieder da, aber ich überlege seit längerem, in welchem Format die Beiträge zukünftig erscheinen sollen.

Ein Blog sollte eine thematische Ausrichtung haben, wird Neueinsteigerin überall empfohlen. 71grad hat aber meiner Meinung nach kein eindeutiges Thema. Anfangs war dieses Blog ganz im Sinne eines Logs dafür gedacht, lustige Situationen und nützliche Websites zu speichern, damit ich sie bequem Freunden mitteilen kann. Ich gebe offen zu: Mein Plan war, nicht mehreren Leuten den gleichen Link per Instant Messaging oder ein Video per E-Mail schicken zu müssen (abgesehen davon, dass man letzteres auch nicht tut). Ich erziehe sie einfach dahingehend, gelegentlich im Blog zu lesen.

Mittlerweile schreibe ich auch gerne nicht nur vielleicht sachlich-informative, sondern auch persönliche Beiträge. Sich dabei auf ein Thema zu konzentrieren kann aber trotzdem nicht schaden — allerdings weiß ich selbst nicht genau, was dabei herauskommen soll. Wenn ich nur über mich schreibe (was ich eigentlich gar nicht möchte), werden die Beiträge sehr unregelmäßig und selten erscheinen. Nur aus fremden Blogs abzuschreiben und unter jedem Beitrag ein via stehen haben möchte ich dagegen auch nicht.

Ich würde mich freuen, ein paar Anregungen à la “Weiter so, die Mischung finde ich toll!” oder “Überleg dir mal was. Ohne Thema ist schlecht!” in den Kommentaren zu bekommen. Eines steht jedoch fest: Täglich ein paar YouTube-Videos herauszusuchen und einen Satz dazu zu schreiben ist mir zu wenig Eigenleistung.

Originale und falsche Banken

So wie “MfG” von den Fantastischen Vier, nur schlechter und mit null Aussage, finde ich. Andere finden es “übelst geil”. Entscheidet selbst, “Sonnenbank Flavour” von Bushido:

Youtube Direktoriginal

Im Vergleich “Samenbank Flavour” von Stupido:

Google Direktfälschung

Erstaunlich ist, dass das Gerappe in der Fälschung genauso gut ist wie das “professionelle” von Bushido.

(via Telefon)

Theoretisch fünf Joost-Einladungen

Ich habe eine E-Mail mit der Ankündigung der neuen Joost-Version 0.9 und fünf weiteren Einladungen zum Beta-Programm bekommen:

Hello Lennard,

It’s showtime! The latest version of Joost is now available to download
for you as a beta tester – and it’s our biggest release yet.

To celebrate this we have given you 5 invitations – so you can invite
your friends to watch with you. [...]

You’ll notice one or two other changes too, including a new login
procedure which will require a unique user name. As one of our early
testers you have the opportunity to choose the name that you want –
well ahead of the pack, so make sure you get a good one! [...]

Bis jetzt ist allerdings weder von der veränderten Anmeldeprozedur noch von den fünf Einladungen, in der Joost-Fachsprache Tokens genannt, etwas zu sehen. Ich glaube das liegt daran, dass die E-Mail überhaupt kein Datum enthielt; nur Thunderbird hat den Zeitstempel beim Empfang aufgedrückt. Eigentlich existiert sie also gar nicht. Ich habe nicht die leiseste Ahnung wie so eine Datumszauberei gehen kann, aber die Joost-Entwickler scheinen es voll drauf zu haben.

Wenn ich die Einladungen dann irgendwann habe, werde ich sie natürlich auch verteilen.

Nachtrag: Jetzt auch in der Praxis. Den Benutzernamen kann man ändern, wenn man Joost startet. Genauso kann man die Einladungen nur im Programm versenden — zwei Einladungen habe ich noch abzugeben ich habe alle Einladungen verschickt.

Musik für jede Lebenslage

Es ist ein typisches Stöckchen, wenn auch nicht geworfen, sondern bei plueschi aufgesammelt.

Gesucht ist ein Song,

…der dich traurig macht: Blink 182 — I Miss You. Das gesamte Album “Blink 182″ ist beeindruckend melancholisch.

…bei dem du weinen musst: Eric Clapton – Tears In Heaven. Zwar kullern nicht die Tränen, die Geschichte hinter diesem Stück betrübt aber.

…der dich glücklich macht: Uniting Nations feat. Laura More – Ai No Corrida.

…bei dem du sofort gute Laune kriegst: Bob Sinclar feat. Cutee-B – Rock This Party. “Dance dance, now everybody move move, now everybody shake shake, now everybody… Everybody dance now!”

…bei dem Du nicht still sitzen kannst: LL Cool J feat. J.Lo – Control Myself. Ein fetter Beat und Zizzizzizz.

…der deiner Meinung nach zu kurz ist: Armand van Helden – Into Your Eyes. Bei solchen Songs braucht man wirklich den Club Mix.

…der dir etwas bedeutet: Sean Paul – Temperature. Sean Paul hats voll drauf.

…den du ununterbrochen hören kannst: P. Diddy feat. Keyshia Cole – Last Night. Ein Tipp von Perez Hilton.

…den du liebst: Michael Gray – The Weekend. Steht in meinen Top 25 auf Platz 3.

…den du hast, aber nicht magst: Village People – YMCA. Wer weiß, wozu der nochmal nützlich sein könnte.

…dessen Text auf dich zutrifft: Armand van Helden – You Don’t Know Me. Etwas derartiges musste ja kommen.

…von einem Soundtrack: Norman Greenbaum – Spirit In The Sky. Starker Auftritt in “Spiel ohne Regeln”.

…den du schon live gehört hast: Marilyn Manson – Tainted Love. Gehört beim “Fields of Rock”-Festival 2003 in Nijmegen, als wir und 3000 andere Besucher nur auf den Auftritt von Metallica gewartet haben.

…der nicht auf deutsch/englisch ist: Breakplus & Ishfaq feat. Anya – The Simple Recipe. Veröffentlich auf dem Mixed Tape 12. Zweiter Kandidat ist ein sehr bekanntes Stück: Französischer Hip-Hop, eine Frauenstimme singt häufig “Funky”, mir fällt der Titel nicht mehr ein.

…der von einer Frau gesungen wird: Jennifer Lopez – Let’s Get Loud.

…eines Solokünstlers: Lee Coulter – Booty Voodoo. Ein Tipp von Cali Lewis von GeekBrief.TV.

…deiner Lieblingsband: Metallica – Battery. Energiegeladen.

…aus deiner frühesten Kindheit: Gerry Rafferty – Baker Street. Mir kommt es vor, als hätte Radio Schleswig-Holstein (RSH) diesen Song in einer Endlosschleife gespielt.

…mit dem du dich identifizierst: AC/DC – It’s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock’n Roll). Welchen Song nimmt man denn da?

…den du deinem Schwarm vorsingen würdest: U2 – It’s A Beautiful Day. Kürzlich gehört und hatte sofort wieder das Musikvideo vor Augen.

…zum Küssen: 4 To The Bar – Sugar In Your Tea. Veröffentlich auf dem Mixed Tape 3.

…zum Kuscheln: Amplivibes – Without You. Veröffentlich auf dem Mixed Tape 14.

…der dich an Deinen letzten Liebeskummer erinnert: Ne-Yo – Sexy Love. Kein enger Bezug, aber eine schöne Ballade.

…der von Sex handelt: Pachanga feat. J Del Alma & Rico Caliente – Loco. Beweis: “I love the sex with you after the parties”

…der dich an einen Urlaub erinnert: Sean Paul – Get Busy. Lief 2003 überall auf Heavy Rotation.

…der dir peinlich ist, dass du ihn gut findest: Mir ist mein Geschmack nicht peinlich.

…den du gerne beim Aufstehen hörst: Dannii Minogue vs. Soul Seekerz – Perfection. Häufig bei BFBS Radio 1 gehört und mit einem Lächeln aufgestanden.

…zum Einschlafen: Bobby Valentino – Slow Down. Hier ist Einschlafen auch gewollt.

…den du gerne beim Autofahren hörst: Metallica – Fuel. “Gimme fuel, gimme fire, gimme that which I desire.”

…der dir schon mal in einer Situation geholfen hat: Ich habe echt keine Ahnung.

…dessen Video du als letztes im Fernsehn gesehn und überraschend gut gefunden hast: Ich empfange keine Musiksender.

…den du immer wieder hören musst: Jay-Z And Linkin Park – Numb/Encore. Habe ich durch “Miami Vice” erst zu schätzen gelernt.

…der dich nervt: Will Smith – Party Starter. Es ist weder Hip-Hop noch Pop, sondern einfach ein grausamer Titel.

…der dich rasend macht: Nickelback – If Everyone Cared. Ich ertrage dieses Gejaule nicht, bei jedem Song das Gleiche.

…den du von einer/m Freund/in lieben gelernt hast: Mia. – Tanz der Moleküle. Ich muss dabei immer an die HBK Braunschweig und ihre Studenten denken.

…den du magst, aber die Band nicht: Eminem feat. Nate Dogg – Shake That Ass. Eminem mag ich nicht, auch wenn er angeblich geistvolle Raps mit Cha-Cha-Cha-Rythmus schreibt.

…den du gerade hörst: 4hero – Morning Child. Veröffentlich auf dem Mixed Tape 16.

…den du als letztes heruntergeladen hast: Dennis Christopher – Soul Shakin’. Im Fitnessstudio gehört, ins Herz geschlossen und zum Glück auf einem Album wiedergefunden.

…einer Band, die es nicht mehr gibt: The Police – Every Breath You Take. Mit dem Song habe ich eine Wette gewonnen. Einsatz: Die 2004er James-Hetfield-Frisur.

Ich mache kurzerhand ein Stöckchen daraus und werfe an Rozana, Dennis, Pablo und Perez Hilton weiter.

Nachtrag: Weil Perez Hilton unverständlicherweise nicht antwortet, geht das Stöckchen an Lye.