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Demo von WordPress 2.5

Die nächste große Version 2.5 von WordPress soll am 10. März erscheinen. Die aktuelle Entwicklerversion wird im Funktionsumfang nicht mehr erweitert, denn es sollen vorrangig Bugs gefunden und behoben werden. Auf die aktuelle Version 2.3.3 wird Version 2.5 folgen. Die Version 2.4 wird übersprungen, weil der Zeitplan nicht eingehalten werden konnte.

Am auffälligsten dürfte die neue Administrationsoberfläche sein, die wesentlich stromlinienförmiger daherkommt. Häufig benutzte Aktionen zum Schreiben und Verwalten von Beiträgen oder die Verwaltung von Design und Kommentaren haben große Links und sind damit sehr auffällig. Weniger häufig benutzte Funktionen zur Benutzerverwaltung und Einstellungen zu Plugins und dem Blog selbst sind kleiner dargestellt und nach rechts gewandert. Das ganze ähnelt einer Tag Cloud.

WordPress 2.4

WordPress 2.5 soll am 10. März erscheinen. Wer bereits jetzt einen Blick auf die momentan aktuelle Version 2.4 werfen möchte, kann sich in der Demo-Installation anmelden, die ich unter demo.71grad.de eingerichtet habe.

Kurz nachdem mein Tweet über die Demo-Installation erschienen ist, hat Timo Heuer bereits darüber gebloggt. Im Gegensatz zu ihm finde ich die Oberfläche sehr gelungen und die neue Aufteilung sehr gut nachvollziehbar. Die Farbgestaltung gefällt mir mittlerweile auch gut — es wird Frühling. ;-)

Addicted to Blogging

Genau genommen veröffentliche ich das Ergebnis des Tests “How Addicted to Blogging Are You?” nur, damit ich wahrheitsgemäß auf eine Frage antworten konnte, so dass die erwartete Punktzahl höher ausfällt:

85%How Addicted to Blogging Are You?

Was würden wohl Suchtberater zu “85% süchtig” sagen? “Es gibt nur süchtig und nicht süchtig. Sie sind süchtig, Punkt.”, vermute ich.

[via ChliiTierChnübler]

Blogzählung

Der Popkulturjunkie hat vor kurzem anhand der Technorati-Links seiner Blogcharts geschätzt, wie viele deutschsprachige aktive Blogs es gibt. Er kam auf 27.000 Blogs, auf die innerhalb der letzten 180 Tage mindestens einmal verwiesen wurde.

Ob diese Schätzung zutreffend ist, versucht Alexander von Sajonara mit einer Weblogzählung herauszufinden. Jedes aktive Blog soll den Artikel anpingen oder der Autor einen Kommentar hinterlassen, so dass im Idealfall 27.000 Kommentare und Trackbacks eingehen. Wie gesagt, im Idealfall. Sicherlich spielt für die Rücklaufquote eine Rolle, wie gut diese Zählung in der Blogosphäre bekannt gemacht wird (hiermit weiter vorangetrieben). Andere empören sich darüber, dass Sajonara dann ja 27.000 Links bei Technorati hätte und nehmen deshalb nicht teil. Selbst wenn das der Fall sein sollte, wer die Idee dazu hat, darf auch eine Belohnung bekommen. Außerdem ist der Ruhm vermutlich nur von kurzer Dauer und nach genau 180 Tagen verflogen.

Moe von Plastik Thinking hat 2004 eine ähnliche Aktion gestartet, die aber leider auch nicht allzu erfolgreich war. Immerhin sind 486 Kommentare zusammengekommen, bei Sajonara sind es bislang 211.

(via mon petit web)

Zurück aus dem Urlaub

Ich bin zurück aus dem Urlaub. Und mit Urlaub meine ich “Ich war zwar nicht verreist, aber das Semester hat wieder angefangen und ich bin gerade so lustlos”. Ich wäre zwar ständig in der Lage gewesen, einen Beitrag zu schreiben, hatte allerdings ein kleines Motivationsloch. Die Motivation ist jetzt zwar wieder da, aber ich überlege seit längerem, in welchem Format die Beiträge zukünftig erscheinen sollen.

Ein Blog sollte eine thematische Ausrichtung haben, wird Neueinsteigerin überall empfohlen. 71grad hat aber meiner Meinung nach kein eindeutiges Thema. Anfangs war dieses Blog ganz im Sinne eines Logs dafür gedacht, lustige Situationen und nützliche Websites zu speichern, damit ich sie bequem Freunden mitteilen kann. Ich gebe offen zu: Mein Plan war, nicht mehreren Leuten den gleichen Link per Instant Messaging oder ein Video per E-Mail schicken zu müssen (abgesehen davon, dass man letzteres auch nicht tut). Ich erziehe sie einfach dahingehend, gelegentlich im Blog zu lesen.

Mittlerweile schreibe ich auch gerne nicht nur vielleicht sachlich-informative, sondern auch persönliche Beiträge. Sich dabei auf ein Thema zu konzentrieren kann aber trotzdem nicht schaden — allerdings weiß ich selbst nicht genau, was dabei herauskommen soll. Wenn ich nur über mich schreibe (was ich eigentlich gar nicht möchte), werden die Beiträge sehr unregelmäßig und selten erscheinen. Nur aus fremden Blogs abzuschreiben und unter jedem Beitrag ein via stehen haben möchte ich dagegen auch nicht.

Ich würde mich freuen, ein paar Anregungen à la “Weiter so, die Mischung finde ich toll!” oder “Überleg dir mal was. Ohne Thema ist schlecht!” in den Kommentaren zu bekommen. Eines steht jedoch fest: Täglich ein paar YouTube-Videos herauszusuchen und einen Satz dazu zu schreiben ist mir zu wenig Eigenleistung.

BlogSpam-Projekt

Frank Helmschrott hat BlogSpam gegründet — ein Projekt, mit dem der Spam in Blogs erforscht werden soll.

Mir gefällt die Idee und ich helfe gerne mit, wenn ich momentan auch noch nicht genau weiß, was ich tun kann. Momentan scheint das Ziel zu sein, durch Beiträge mit Schlüsselwörtern Anreize für die Spambots zu schaffen. Ich kann mir auch vorstellen, dass ähnlich wie beim Crawlen von Internetseiten die Verlinkung der Blogs untereinander eine Rolle spielt. Wenn in einem Blog Links zu anderen Seiten auftauchen, werden diese in die Warteschlange gestellt und überprüft, ob man dort automatisiert einen Kommentar hinterlassen kann. So denke ich es mir.

Ich habe gerade meinen ersten Eintrag unter BlogSpam veröffentlicht, in dem ich ein paar Schlüsselwörter aufliste, auf die “meine” Spam-Bots anspringen und hier bei 71grad einen Kommentar oder Trackback hinterlassen.

Die fünf beliebtesten Beiträge der letzten Zeit, d.h. seitdem ich die von Akismet gefangenen Kommentare vor etwa einer Woche das letzte Mal gelöscht habe, sind: “Versuchter Gästebuch-Spam” (67 neue Spam-Kommentare), “What comes before Part B?” (43 neu), “Mercedes-Benz Mixed Tapes herunterladen” (36 neu), “iPod nano abgestürzt” (26 neu) und “FooBar in der Küche” (24 neu).

Auffällig ist, dass alle Beiträge bereits kommentiert sind, was ein Indiz für Popularität sein kann; beliebte und bekannte Schlüsselwörter enthalten, etwa iPod oder Spam und viele Besucher von Suchmaschinen anziehen. Nachvollziehbar, denn auch wenn das Spammen maschinell funktioniert soll doch die Ausbeute möglichst groß sein, so dass Beiträge ohne Leser in unbekannten Blogs keine gutes Ziel sind.

Ich bin gespannt auf die Forschungsergebnisse. Der erste Spam-Kommentar ging bereits nach drei Tagen ein.

Sprechende Blogs

Wenn man nicht selbst ein Blog lesen möchte, kann man zu einem Vlog greifen, in dem die Inhalte von meistens attraktiven Moderatorinnen aufbereitet und direkt ins Brain geliefert werden. Allerdings hat noch längst nicht jedes Blog einen Video-Podcast, so auch ich, in Ermangelung der oben erwähnten attraktiven Moderatorin, die die Inhalte aufbereitet, direkt ins Brain liefert und von schwachen Inhalten ablenkt.

Es besteht aber noch Hoffnung: Gerade habe ich bei Technorati eine interaktive Anzeige gesehen, bei der man beliebigen Text eingibt und dann vorgelesen bekommt. Vulgäre Sachen funktionieren übrigens genauso wie Geschäftsphrasen — das habe ich extra ausprobiert.

Vorleserin von SitePal

Wenn man die deutsche Website des Anbieters SitePal aufruft, wird man sofort in der eigenen Sprache vollgesülzt, wie toll die sprechenden Blogköpfe seien und man so einen schon ab “9,95 Dollar US” bekomme. Prima.

Dort gibt es eine Demofunktion, bei der man sich seinen eigenen Blogkopf zusammenbasteln kann, um möglichst genau den Geschmack der definierten Zielgruppe zu treffen, die man beispielsweise von den Vorzügen der Steigerung des Shareholder Value überzeugen möchte. Das ganze wird auch schon in Blogs benutzt, so wird beispielsweise in Jeff’s Weather Blog — man möchte es kaum glauben — das Wetter in breitestem Amerikanisch vorgestellt. Wenn das mal nicht für Wirbel im Internet sorgen wird.

Akismet aktiviert

Bislang habe ich die Kommentare auf Beiträge selbst kommentiert, weil von Zeit zu Zeit Spam einging und ich den nicht in meinem hochwertigen Blog haben wollte. Das bedeutet, dass der erste Kommentar, den man hinterlässt, von mir geprüft wird und erst danach erscheint, nicht aber sofort nach dem Absenden. Ich finde dieses Verfahren selbst nicht optimal, habe aber leider schlicht vergessen, mich um einen Spamschutz zu bemühen.

Schon vor längerer Zeit habe ich von Akismet gehört, einem Plugin, das mithilfe einer zentralen Datenbank Kommentare und Trackbacks überprüft. Jetzt ist also eine gute Gelegenheit, diesen Dienst auszuprobieren. Erfreulich ist, dass man mit der aktuellen Version 2.0.4 von WordPress nicht erst das Plugin suchen, hochladen und aktivieren muss, sondern es zum Lieferumfang gehört. Man muss es lediglich aktivieren und einen Zugangsschlüssel für den Abgleich mit der Spam-Datenbank eingeben. Das dauert zwei Minuten wenn man langsam ist. Jetzt warte ich auf Kommentare, nicht weil skeptisch bin, sondern weil ich sehen will was passiert. Vermutlich läuft das alles aber sehr unspektakulär ab: Ernst gemeinte Kommentare erscheinen einfach, Spam landet im Müll.

Blogsuche in stealth

Ich habe wieder einmal eine tolle Entdeckung gemacht, als ich in der Log-Datei gewühlt habe. Von Zeit zu Zeit ruft ein Suchmaschinenroboter mit Python-urllib/1.16 als Browserkennung etliche Seiten hintereinander ab. Die dazugehörige IP-Adresse verweist auf sphere.com. Dort entsteht gerade eine neue Suchmaschine für Blogs, die besser als alle anderen werden soll, weil Verknüpfungen noch besser berücksichtigt werden. Was auch immer das heißen mag.

[…] we thought we could build a much better blog search engine, one that would find relevant content to match a blog reader’s keyword search query.

Ich wage zu behaupten, dass andere Suchmaschinen genauso funktionieren, aber nach eigener Aussage erschwere die erschlagende Anzahl an Blogs die Suche nach verwandten Inhalten. Andere Blog-Suchmaschinen gingen zu sehr nach Aktualität der Einträge, während Sphere vielfältige Suchoptionen bieten wird. Auch einen Vergleich mit Googles Blogsearch scheut Sphere nicht und setzt auf die Sympathie für den unterlegenen Emporkömmling — zumindest so lange, bis Sphere an der Spitze steht.

Jedenfalls befindet sich Sphere noch im Beta- und Stealth-Stadium (der bescheuerte Angliszismus stammt nicht von mir). Stealth reicht sogar soweit, dass die Seite jetzt nicht mehr zu erreichen ist.