Schlagwort-Archiv: geek sein

Tipps von Mister Wong

Vor ein paar Tagen habe ich mich bei Mister Wong angemeldet. Bislang habe ich genau einen Link dort eingetragen: Der Eintrag über die Mercedes-Benz Mixed Tapes. Anhand dieses einen Links hat der schlaue Mister Wong bereits ein Persönlichkeitsprofil erstellt und mir drei Linktipps geschickt:

  • Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision – Dr. Web Weblog
    Web 3.0? Ich dachte wir wären gerade erst bei 2.0!? Sehr langer Blick in die Zukunft, von dem ich aus genau dem Grund nur die ersten Absätze und die Kommentare gelesen habe.
  • How-To-Guide fuer den Alltag
    Wenn ich irgendetwas technisches wissen möchte, frage ich in der Tat Papa (= Vati).
  • Schnäppchen durch Tippfehler bei Ebay finden!
    Ich verfolge statt des ortografischen den grammatikalischen Ansatz: Ich weiß, dass manche Leute anscheinend große Schwierigkeiten damit haben, den Modellnamen richtig abzutippen. Ich versuche so verquer wie sie zu denken. Meine Hilfsmittel sind Leerzeichen, Bindestriche und Platzhalter in Form von Sternchen (*).

    vertipp.de hingegen ist wesentlich brutaler und sucht (man glaubt es kaum) nach wirklichen Tippfehlern, indem jeder Buchstabe des Suchwortes der Reihe nach weggelassen wird: “Buch” führt zur fehlertoleranten Suche nach “uch”, “Bch”, “Buh” und “Buc”. Zusätzlich wird nach Buchstabendrehern, doppelten und auf der Tastatur benachbarten Buchstaben gesucht.

    Kurz: ein Stress Test für die Datenbank.

Unglaublich, wie viele Tippfehler ich bei so einem sensiblen Thema im letzten Listenpunkt gemacht habe. Was würde Sigmund Freud jetzt sagen?

gzip vs. gunzip

Etwas kurzes zum Warmwerden, nachdem der letzte Beitrag vor genau einer Woche erschienen ist. Das muss besser werden, wenn ich mein kurzfristiges Ziel A-Blogger zu werden innerhalb der nächsten vier Wochen erreichen will. Wenn ich das geschafft habe, werde ich die Klausuren in meinem Studiengang abschaffen, denn die sind an den wenigen Beiträgen Schuld. Ein Teufelskreis.

iridium:~# unzip mysqldump_20070315.sql.gz
Archive:  mysqldump_20070315.sql.gz
 End-of-central-directory signature not found.  Either this file is not
 a zipfile, or it constitutes one disk of a multi-part archive.  In the
 latter case the central directory and zipfile comment will be found on
 the last disk(s) of this archive.
unzip:  cannot find zipfile directory in one of mysqldump_20070315.sql.gz
        or mysqldump_20070315.sql.gz.zip, and cannot find mysqldump_20070
315.sql.gz.ZIP, period.
iridium:~#

Witzig, oder? Der korrekte Befehl müsste gunzip mysqldump_20070315.sql.gz lauten, weil die Datei mit gzip komprimiert wurde und nicht mit dem “normalen” Zip-Dings kompatibel ist. Unklar bleibt bis auf weiteres, weshalb und worin überhaupt der Unterschied besteht. Wenn ich so darüber nachdenke, ist mir eigentlich aber auch egal.

Fingerprinting von der Maus erklärt

Seit 2000 gibt es das Wissenschaftsjahr, momentan ist das Jahr der Informatik. An der Uni gibt es in diesem Fachbereich ständig nette Aktionen, z.B. einen hübschen Aufkleber auf entsprechenden Skripten.

Viel informativer ist allerdings der Algorithmus der Woche, der vom Fakultätentag Informatik ins Leben gerufen wurde. Jede Woche stellen Autoren, die als Dozenten an Universitäten beschäftigt sind, bedeutende Algorithmen zum Lösen von Problemen in der Informatik vor. Die Erklärungen sind angenehm einsteigerfreundlich, wie in der Sendung mit der Maus. Dabei ist es eine große Herausforderung, fachfremdem Publikum ohne Vorkenntnisse beizubringen, wie dies und das funktioniert. Alle Algorithmen sind verständlich erklärt, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, wobei sich manchmal mathematische Formeln natürlich nicht vermeiden lassen.

Bis Dienstag Abend, d.h. solange der Wert für die UNIX-Zeit kleiner gleich 1163969400 ist, ist Fingerprinting aktuell. Beim Fingerprinting wird von einer beliebigen Information, häufig einem Text, eine eindeutige Kennung, der Fingerabdruck, erzeugt. Bei einem späteren Vergleich mit einem zweiten Text müssen nur noch deren beiden Fingerabdrücke, nicht aber der gesamte Text verglichen werden.

Ich habe vorhin einige Artikel gelesen, unter anderem Kürzeste Wege, Broadcasting (Gerüchte verbreiten), Das Rucksackproblem, die mich allesamt begeistert haben. Gerade habe ich Das Sieb des Eratosthenes gesehen, was eine der ersten Programmieraufgaben im ersten Semester war. Dafür werde ich mir besonders viel Zeit nehmen.

[via Informatik an der TU Braunschweig]

Ein Rechenzentrum im Container

Sun Microsystems hat gestern ein Rechenzentrum vorgestellt, das in einem Überseecontainer betrieben wird. Damit sei es sehr flexibel was die Aufstellung betrifft und sofort einsatzbereit.

Auf der Produktwebsite, die dieses Beta-Produkt mit dem Namen Project Blackbox bewirbt, gibt es ein kleines Filmchen und ein paar Fotomontagen über die vielfältigen und unkomplizierten Einsatzmöglichkeiten. Man brauche sich etwa keine Gedanken mehr darüber zu machen, wo man sich das Ding hinstellt, ob in den Keller, aufs Dach oder in die Tiefgarage. Die Bildbearbeiter haben sich schön ausgetobt und den Container auf eine Ölbohrinsel, in einen Hilfskonvoi in der dritten Welt und auf den Mars geschnippelt.

Der schwarze Container mit Sun-Logo auf der Seite sieht zwar sehr schick aus, und man könnte ihn auch einfach zur Dekoration in die Lobby stellen. Ich bin wahrscheinlich nur paranoid, aber ich würde mir garantiert kein Rechenzentrum ungeschützt auf dem Dach des Bürohauses installieren. Auch in der Tiefgarage, am besten mit öffentlichem Zugang, halte ich das Ding für fehl am Platz. Vielleicht gibt es ein Paket mit Flugabwehrrakten oder Selbstschußanlagen, wenn die Blackbox 2007 erhältlich ist.

[via heise newsticker]

iPod piept!

Ich habe heute meinen iPod nano ausbluten lassen — solange dudeln lassen bis der Akku leer ist. Obwohl ich ihn längere Zeit nicht mehr benutzt habe und der Akku nicht gefordert wurde, lag die Laufzeit bei ungefähr sieben Stunden. Da geht noch was!

Folgende Dinge spielten sich ab, allerdings nicht so spannend wie auf-der-Autobahn-Tank-leerfahren:

  • Bei geringer Akkukapazität stottert die Wiedergabe von MP3s stellenweise oder der gerade gespielte Titel wird nach etwa der Hälfte der Laufzeit abgebrochen.
  • Wenn der Akku wirklich leer ist, muss man den iPod ein paar Minuten laden, bevor er sich selbstständig einschaltet. Im Display erscheint eine große Akkuzelle mit einem Blitz, die Hintergrundbeleuchtung ist abgeschaltet.
  • Das schärfste: Er piept wie es sonst nur das BIOS eines schäbigen PCs tut! “Piep-Piiieeep… Piep-piiieeep” Vielleicht waren es auch drei Sequenzen, das erinnere ich aufgrund meines Freudetaumels nicht mehr. Die ganze Sache ist sicherlich eine Hommage von Apple an antiquierte Technik fernab von NVRAM und EFI.

Code Monkeys im StudiVZ

Über das Studiverzeichnis habe ich zwar noch gar nicht geschrieben, es ist aber trotzdem eine tolle Sache. Auf dem Langeweilebekämpfungsindex ist es etwa in Höhe von german-bash.org einzustufen.

Weil eben ein Eintrag auf der Pinnwand nicht ankam, wollte ich gucken, ob man trotz des AJAX-Kram noch was retten kann. Dabei musste ich leider leider feststellen, dass der Quelltext des für die Pinnwand zuständigen JavaScript-Schnipsels schlimm aussieht. Ich wünsche mir grammatikalisch korrekte Namen für die Variablen!

[code lang=”javascript”]var pinnwand = new Array();

pinnwand[‘txt_del’] = ‘Eintrag wirklich löschen?';
pinnwand[‘wait’] = ‘bitte warten…';
pinnwand[‘entry’] = ‘Eintrag';
pinnwand[‘entrys’] = ‘Eintrage';
pinnwand[‘entryn’] = ‘Eintragen';
pinnwand[‘show’] = ‘Zeige';
pinnwand[‘from’] = ‘von';
pinnwand[‘noentry’] = ‘keine Eintrage vorhanden.';
pinnwand[‘tomutch’] = ‘Dein Text enthalt zuviele Zeichen!';

// contained the number of letters and paragraphs the the new entry display
pinnwand[‘maxLetters’] = 1001;
pinnwand[‘maxParagraph’] = 2;[/code]