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Direkt vom Catwalk

Ich habe mittlerweile in empirischen Forschungsreihen herausgefunden, dass Esprit seinen (oder ihren?) Newsletter wöchentlich verschickt. Weil ich ständig nur die überaus langweiligen Angebote für Damenmode bekomme ist Esprit bestimmt weiblich und es müsste “ihren Newsletter” heißen. Noch besser weil Germanisten-freundlicher wäre natürlich “ihre Nachrichtenübersicht”. Ein paar Anglizismen sind aber schon noch erlaubt.

Esprit Newsletter: Direkt vom Catwalk

Wer auch jede Woche attraktive Angebote von ebenso attraktiven Models bekommen möchte, lässt sich die Models die Angebote mit dem Newsletter nach Hause kommen. Ich werde nicht mehr jede Ausgabe kommentieren — es sei denn natürlich es besteht großes Interesse.

beinFREIHEIT

Esprit denkt, ich interessiere mich für Frauen in kurzen Hosen. Ja, das stimmt zwar, aber nicht so:

Esprit Newsletter: beinFREIHEIT

In jeder dieser per E-Mail verschickten Ankündigungen sieht man immer nur den Reiter mit der Damenmode, obwohl ich bei Esprit häufig und ausschließlich Herrenmode kaufe. Durch die Damenabteilung schlendere ich auch nicht überdurchschnittlich oft oder lange. Diese Vorschau sieht zwar hübsch aus, mehr habe ich davon aber nicht.

Wie man Customer Relationship Management besser machen kann, zeigt Mister Wong. Die Marketingabteilung von Esprit sollte aber besser nicht bei Karstadt oder Amazon um Rat fragen, denn dort ist man auch ratlos.

Meine Wahl fiele übrigens auf die Dame unten in der Mitte.

Tipps von Mister Wong

Vor ein paar Tagen habe ich mich bei Mister Wong angemeldet. Bislang habe ich genau einen Link dort eingetragen: Der Eintrag über die Mercedes-Benz Mixed Tapes. Anhand dieses einen Links hat der schlaue Mister Wong bereits ein Persönlichkeitsprofil erstellt und mir drei Linktipps geschickt:

  • Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision – Dr. Web Weblog
    Web 3.0? Ich dachte wir wären gerade erst bei 2.0!? Sehr langer Blick in die Zukunft, von dem ich aus genau dem Grund nur die ersten Absätze und die Kommentare gelesen habe.
  • How-To-Guide fuer den Alltag
    Wenn ich irgendetwas technisches wissen möchte, frage ich in der Tat Papa (= Vati).
  • Schnäppchen durch Tippfehler bei Ebay finden!
    Ich verfolge statt des ortografischen den grammatikalischen Ansatz: Ich weiß, dass manche Leute anscheinend große Schwierigkeiten damit haben, den Modellnamen richtig abzutippen. Ich versuche so verquer wie sie zu denken. Meine Hilfsmittel sind Leerzeichen, Bindestriche und Platzhalter in Form von Sternchen (*).

    vertipp.de hingegen ist wesentlich brutaler und sucht (man glaubt es kaum) nach wirklichen Tippfehlern, indem jeder Buchstabe des Suchwortes der Reihe nach weggelassen wird: “Buch” führt zur fehlertoleranten Suche nach “uch”, “Bch”, “Buh” und “Buc”. Zusätzlich wird nach Buchstabendrehern, doppelten und auf der Tastatur benachbarten Buchstaben gesucht.

    Kurz: ein Stress Test für die Datenbank.

Unglaublich, wie viele Tippfehler ich bei so einem sensiblen Thema im letzten Listenpunkt gemacht habe. Was würde Sigmund Freud jetzt sagen?