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Brückentag

Übrigens, ich hatte heute keinen Brückentag. Die erste Vorlesung um acht Uhr habe ich aber nicht wahrnehmen können: Ich habe “gearbeitet”. Volles Programm den ganzen Tag, auch heute abend. Da drehen wir richtig auf, aber sowas von.

Die nächsten Tage, morgen ausgenommen (der “Tag der Arbeit” ist ein Feiertag, alles klar), werden ähnlich anstrengend — meine nächste Vorlesung ist am Donnerstag um 15.00 Uhr. Da soll noch einer sagen, Studenten hätten so ein lockeres Leben.

Wirtschaftliches Wissen in der IT im Kommen

Nach einer Meldung im Heise Newsticker sind IT-Experten mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen gefragt:

Von Bewerbern werde erwartet, dass sie die Abläufe beim Anwender nicht nur organisatorisch, sondern auch betriebswirtschaftlich verbessern können. Daher hätten IT-Experten mit BWL-Kenntnissen gute Chancen auf einen Arbeitsplatz.

[…] Absolventen wird empfohlen, sie sollten sich über eine Diplomarbeit oder Praktika dem Thema SAP nähern, denn nach wie vor sei Berufserfahrung Einstellungsgrund Nummer eins. In drei Jahren werde aber die Nachfrage der Unternehmen ohnehin größer sein als die Zahl der Uni-Absolventen.

Meine Planung sieht also so aus: In sechs Semestern muss ich mein Diplom haben und damit ein Semester vor der Regelstudienzeit von 10 Semestern fertig sein, wobei der Durchschnitt bei 14 Semestern liegt.

Ich muss jetzt lernen.

Mailfilter überlistet

Das beeindruckt mich, wenn auch im Negativen: Eine E-Mail hat den Spamfilter Sophos PureMessage der TU Braunschweig überlistet und ist in meinem Uni-Postfach gelandet.

Die Nachricht enthält dabei auch noch sowohl absolut ungültiges HTML und eine ungültige Absenderadresse mit einem Hochkomma, hat allerdings einen deutschen Betreff. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um Spam handelt, liegt laut Filter bei 11%. In Thunderbird wurde die E-Mail auch nicht aussortiert, weil das wohl erst das zweite Mal ist und der Spamfiltern dieses Kontos völlig untrainiert ist. Aber besser eine ungewünschte E-Mail zuviel als eine sehnsüchtig erwartete, die im Filter hängen bleibt.

From: "Franko Rozinni" <ueico'reble@arabianhorse.com>
To: dev-null@71grad.de
Subject: Gute Arbeit!
Date: Sat, 17 Sep 2005 01:27:10 +0000
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html; charset="iso-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: 8bit
User-Agent: Internet Messaging Program (IMP) 3.2.2
X-PerlMx-Spam: Gauge=XI, Probability=11%



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Urlaub im Informatikzentrum

Ich bin eben über den Campus der TU Braunschweig geschlendert, weil ich eine Klausur abholen wollte. Dazu musste ich ins Informatikzentrum (IZ), das seinem Namen alle Ehre macht: Richtige Lichtschalter für “Ein/Aus” gibt es nicht, das Licht geht zeitgesteuert an und aus. Türschlösser und Schlüssel mit Bärten sind auch unmodern, es gibt dafür Transponder und Sensoren in der Tür.

Schon in der Vorlesungszeit ist das moderne Gebäude aus Beton (was mir aber ganz gut gefällt) etwas unheimlich, aber jetzt während der Urlaubszeit war ich wohl heute der einzige, der im Gebäude war. Die Atmosphäre erinnert an “Resident Evil” oder “Half-Life“.

Meine Klausur habe ich wegen des Urlaubs auch nicht bekommen. Aber wenigstens ist das Uni-Netzwerk nicht so überlastet und meine Druckaufträge kommen sogar mal an.

Lernzielebene 1 ist nichts für mich

Ich habe heute meine erste Klausur in diesem Semester geschrieben. Ich würde gern schreiben, dass ich erfolgreich dabei war, aber so ist es leider nicht.

Die Vorlesung nennt sich “Einführung in die sozialwissenschaftliche Wirtschafts- und Technik­analyse: Gruppenarbeit und Projektmanagement“. Dort werden wissenswerte Dinge wie die Entwicklungsphasen eines Unternehmens, der Übergang in die Prozessorientierung, Team- und Gruppenbildung und Methoden zur Kontrolle der Projekte vermittelt. Obwohl die Vorlesung stellenweise etwas langatmig war, habe ich gerne zugehört, weil mich die vorgestellten Möglichkeiten zur Problembehebung von eintöniger Arbeit und der daraus folgenden Demotivation der Arbeitskräfte interessierten.

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Alle Geeks sind Hengste

Ich wollte die Bedeutung von studly wie in studly caps wissen und habe es bei LEO probiert, anstatt es in meinem mächtigen, 3500 Gramm schweren “Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch: 245.000 Stichwörter mit 480.000 Übersetzungen auf 1663 Seiten”-Handwörterbuch von Langenscheidt nachzuschlagen, wo es aber leider auch nicht enthalten ist.

Bei LEO war dann von Hengsten, Weiberhelden und umgangssprachlichen Sexprotzen die Rede. Etwa drei Sekunden später fiel mir ein, dass es an der Uni Mailinglisten für cs-studs und winfo-studs gibt. Aber ich verkneife mir jetzt jeglichen Kommentar.

Ankreuzen auf Papier ist blöd

Wie passend für eine Vorlesung, die “Algorithmen und Datenstrukturen” heißt:

Der Dozent hat kleine Zettelchen mit einem URI und einer einmaligen Kennung verteilt, mit denen man sich auf einer Website anmelden und den Bewertungsbogen für diese Vorlesung ausfüllen kann.

Die Adresse der Website ist vielleicht nicht ganz glücklich gewählt, jedenfalls erinnert mich www.popollog.de an den Popo Club aus den Freitag Nacht News. Dass hier ein Zusammenhang besteht, ist unwahrscheinlich, denn das Kunstwort Popollog setzt sich aus “public opinion poll” für Umfrage und “log” für speichern zusammen.

www.cs.tu-bs.de/bewertung oder /evaluierung mit Links zu den Formularen für jede Veranstaltung hätte ich aber besser weil übersichtlicher als www.popollog.de/formular.hhtml?UMFRAGEID=… gefunden.

Mein Dozent ist 1337!

Ich studiere Wirtschaftsinformatik, da hat man schon mit Leuten zu tun, die Ahnung von Computern haben. Ich nehme mich da nicht von aus, aber der Dozent, der die Vorlesung Programmieren II hält, hat bewiesen, dass er 1337 (“leet” in der Schreibweise der Hacker, Kurzform für “elite”) ist und uns alle in die Tasche steckt.

Wer Interesse an der Lösung der Aufgabe hat, guckt hier oder hier.

Ich hoffe nicht, dass das nur ein Problem meines Druckers war: Guck doch mal ins Aufgabenblatt (PDF, 86 KB) und berichte mir!

1337 Style