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Demo von WordPress 2.5

Die nächste große Version 2.5 von WordPress soll am 10. März erscheinen. Die aktuelle Entwicklerversion wird im Funktionsumfang nicht mehr erweitert, denn es sollen vorrangig Bugs gefunden und behoben werden. Auf die aktuelle Version 2.3.3 wird Version 2.5 folgen. Die Version 2.4 wird übersprungen, weil der Zeitplan nicht eingehalten werden konnte.

Am auffälligsten dürfte die neue Administrationsoberfläche sein, die wesentlich stromlinienförmiger daherkommt. Häufig benutzte Aktionen zum Schreiben und Verwalten von Beiträgen oder die Verwaltung von Design und Kommentaren haben große Links und sind damit sehr auffällig. Weniger häufig benutzte Funktionen zur Benutzerverwaltung und Einstellungen zu Plugins und dem Blog selbst sind kleiner dargestellt und nach rechts gewandert. Das ganze ähnelt einer Tag Cloud.

WordPress 2.4

WordPress 2.5 soll am 10. März erscheinen. Wer bereits jetzt einen Blick auf die momentan aktuelle Version 2.4 werfen möchte, kann sich in der Demo-Installation anmelden, die ich unter demo.71grad.de eingerichtet habe.

Kurz nachdem mein Tweet über die Demo-Installation erschienen ist, hat Timo Heuer bereits darüber gebloggt. Im Gegensatz zu ihm finde ich die Oberfläche sehr gelungen und die neue Aufteilung sehr gut nachvollziehbar. Die Farbgestaltung gefällt mir mittlerweile auch gut — es wird Frühling. ;-)

Twittervision verschätzt sich

Twittervision ist ein Mashup aus Google Maps und Twitter und zeigt, wer wo was getwittert hat. Die technische Umsetzung ist aber anscheinend ein wenig fehlerhaft:

Twittervision: Zeigt Tweet passend zum Aufenthaltsort

Nach Ansicht von Twittervision befinde ich mich in Hammer im US-Bundesstaat Georgia. Ich hatte jedoch Braunschweig in Deutschland als Aufenthaltsort angegeben — wieso nun also Hammer in den USA?

Die Informatiker-Lösung: Statt sich an die Ortsangabe zu richten, sucht sich Twittervision aus einem beliebigen Tweet einen passenden Ort heraus. In meinem Fall war das “Nochmal fürs Protokoll: pl0gbar Hannover #01 war der Hammer!“. Weil hier jetzt aber zwei Städtenamen auftauchen, wird die Entscheidung ausgewürfelt (man spricht auch von Permutation) und fertig ist der durch schiere Rechenkraft ermittelte Aufenthaltsort. Perfekt, oder?

Micro-Blogging mit Pownce

Was ist Pownce? Was ist Micro-Blogging?

Micro-Blogging mit Pownce

Anhand des Bildes und der Beschreibung im Textfeld lässt es sich schon erahnen. Die Mikroeinträge dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten — meistens 140 Zeichen. Diese kurzen Einträge erscheinen auf der eigenen Mitgliedsseite, genau wie bei herkömmlichen Bloghostern. Die Einträge können abonniert werden, indem man Freundschaften knüpft. Auf einer Übersichtsseite erscheinen dann die Nachrichten der Freunde.

Die Nachrichten können aufgrund ihrer Länge mit relativ geringem finanziellen Aufwand auch als Kurzmitteilungen verschickt werden. Gerade Pownce ist hier allerdings ein schlechtes Beispiel, weil man sich dort richtig verwirklichen kann und keinerlei Beschränkung in der Länge der Nachrichten unterliegt.

Im Gegensatz zu anderen Micro-Blogging-System, von denen Twitter und Jaiku die bekanntesten sein dürften, kann man bei Pownce auch Dateien und Terminerinnerungen verschicken. Die offizielle Beschreibung lautet:

Pownce is a way to send stuff to your friends. What kind of stuff? You can send just about anything: music, photos, messages, links, events, and more. You can do it all on our web site, or install our lightweight desktop software that lets you get out of the browser.

Eine viel ausführlichere Einführung in das Micro-Blogging liefert der Webworkblogger im Artikel “Das deutsche Twitter Handbuch“.

Pownce befindet sich momentan in der geschlossenen Beta-Phase, d.h. bereits registrierte Tester können weitere Interessenten einladen. Ich habe angeblich 12 Einladungen für Pownce, allerdings zeigt das Menü bislang nur sechs davon an. Mindestens diese sechs Stück kann ich verteilen, was danach kommt wird sich zeigen.

Also, wer möchte?

Addicted to Blogging

Genau genommen veröffentliche ich das Ergebnis des Tests “How Addicted to Blogging Are You?” nur, damit ich wahrheitsgemäß auf eine Frage antworten konnte, so dass die erwartete Punktzahl höher ausfällt:

85%How Addicted to Blogging Are You?

Was würden wohl Suchtberater zu “85% süchtig” sagen? “Es gibt nur süchtig und nicht süchtig. Sie sind süchtig, Punkt.”, vermute ich.

[via ChliiTierChnübler]

pl0gbar Hannover #01

Gestern fand zum ersten Mal eine pl0gbar in Hannover statt. Nero von NEROTUNES hat die komplette obere Etage der Lindener Freiheit angemietet, die wir mit bis zu acht Leuten nahezu vollständig ausgefüllt haben.

Über Twitter und das pl0gbar-Hauptquartier haben wir unser Tun dokumentiert, Bilder aus Hannover gibt es bei Flickr (auch von anderen pl0gbars). Wer die volle Dröhnung möchte, kann sich hier die künstlerisch anspruchsvollen Schwarz-Weiß-Videos ansehen, die Nero über ustream.tv aufgenommen hat. Dauern auch nur insgesamt 124 Minuten.

Ab Minute 2:32 bin ich am Start:

uStream Direktaufnahme #1

uStream Direktaufnahme #2

uStream Direktaufnahme #3

Die pl0gbar hat echt Spaß gemacht. Vielen Dank an Nero für die Organisation! Wir werden uns ganz sicher alle in zwei Wochen wiedersehen — plus nochmal so viele Interessierte, die jetzt Blut geleckt haben. Ich habe gestern Nacht und heute morgen leider nicht mehr alle Gäste wiedergefunden, bitte helft mir!

Nach Zeitpunkt des Erscheinens sortiert:

  1. Nero von NEROTUNES
  2. Lennard von 71grad (das bin ich)
  3. Hannes von Brandungskieker
  4. Reik von Baumarkt
  5. Achim von Tintenblog
  6. Robert von ähm… (wird nachgetragen)
  7. weibliche Gäste

Weitere Berichte:

Brandungskieker: pl0gbar Hannover #1 Review
NEROWINGER: pl0gbar Hannover #01 – ein voller Erfolg
tintenblog: pl0gbar in Hannover

Jeder will Spaces

Auf einer Geburtstagsfeier im letzten Sommer gab es massig V+ von Veltins: mit unterschiedlichen Zusatzstoffen wie Lemon, Cola oder Energy-Zeug angereichertes Bier. Mir als Mittlerweile-nicht-mehr-Bier-Liebhaber kam das sehr entgegen, weil so ein Alster (geläufiger ist vielleicht Radler) sehr erfrischend ist. Sich damit zu betrinken dürfte allerdings schwer fallen, denn entweder geht einem vorher das Geld aus, die Party ist schon vorbei oder beides.

Die V+-Flaschen haben abziehbare Etiketten, auf denen einen ein Bild und persönliche Angaben von VplusFriends aufgedruckt sind. Seine Liebe zu V+ kann jeder zum Ausdruck bringen, indem er oder sie sich in dieser dahinterstehenden Community anmeldet und damit zum VplusFriend oder kurz Vriend wird. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Partnerbörse, wobei der Schwerpunkt nicht allein bei Flirten und Kennenlernen liegt, sondern auch platonische Freundschaften für Freizeit und Urlaub geschlossen werden können. So läuft man nicht Gefahr, sich doch in einen anderen Vriend zu verlieben, obwohl man doch ausdrücklich nach einem Freizeit-Freund gesucht hat. Echt praktisch.

Aus Neugier habe ich mich ein paar Tage später dort angemeldet. Die Seite ist eine der hässlichsten im Internet und wichtige Funktionen wie das Hochladen von Bilder haben Bugs. Aber wow, man kann in Anlehnung an die Geschmacksrichtungen zwischen drei Farbthemen wählen. Wenn das nichts ist.

Am Dienstag führt VplusFriends endlich Spaces und Blogs ein:

Ab dann wird allen Mitgliedern mehr Platz zur Selbstdarstellung zur Verfügung stehen, ja sogar eine eigene Homepage mit eigener Domain! Denn wir haben die Profilseiten der Community aufgepimpt.

Ab nächster Woche wirst du dein Profil in neuer Optik wiederfinden, mit größeren Bildern, einem großzügigeren Gästebuch, der Möglichkeit einen Blog einzurichten und vielem mehr.

Weitere Neuerungen bei diesem Aufpimpen sind “deutlich mehr” statt der bisherigen fünf Bilder im Profil, die man als Diashow an beliebiger Stelle einbinden kann, Anzeige der eigenen Freunde Vriends und Sprachnachrichten. VplusFriends übernimmt also die klassischen Merkmale eines Social Network. Küsse und Rosen kann man dort übrigens schon lange verschicken.

Nachdem ich mir einige der wunder-, wunderschönen Spaces bei MySpace (dem Vorreiter), Windows Live Spaces (der Copy Cat) und JoinR (der deutschen Variante) angeguckt habe, glaube ich an die Vision. Die Spaces werden gut zu den übrigen hässlichen Seiten von VplusFriends passen.

Der nächste große Coup in diesem Jahr werden dann die StudiVZ Spaces® sein. Das könnte man sogar mit SS abkürzen, wie passend.

Popstars bei JoinR

Ich habe Popstars gesehen, auch das Finale, und höre gerne die Songs von Monrose. Besonders die fetten Beats haben es mir angetan. Ich find die Musik schön.

JoinR gefällt mir übrigens auch ganz gut, obwohl ich vielleicht nicht mehr so ganz in die Zielgruppe passe. Ich klicke aber gerne mal aus Langeweile in Social Networks herum, bevorzugt auf attraktive Vorschaubildchen. Gestern habe ich aus Versehen (d.h. ohne es geplant zu haben) Mandys Space bei JoinR erwischt, mich kurz erschrocken und “Ich habe einen Star gesehen!” gedacht, kurz darauf zu “Sternchen” korrigiert und weitergeguckt. Ein merkwürdiges Gefühl, wenn aus dem Fernsehen bekannte Personen plötzlich wesentlich “greifbarer” sind.

So großer Fan bin ich dann nämlich auch nicht, dass ich zwischen kreischenden JoinR-Mitgliedern vor Konzerthallen stände.

Neue Nachricht bei JoinR

Kleiner Fehler, große Wirkung: Durch einen fehlenden Punkt irgendwo in der Konfigurationsdatei ihres neu aufgesetzten Mailservers hat JoinR mir eine Benachrichtung geschickt, in der neben dem an mich gerichteteten Text genau 2098 weitere E-Mail-Header standen. Diese enthielten neben verschiedenen Betreffzeilen wie “Neue Nachricht” (mit 1780 Vorkommen auf Platz 1), “Registrierung bei JoinR” (260 Vorkommen) und “Passwort vergessen” (58 Vorkommen) eben auch die E-Mail-Adressen von 2098 weiteren Mitgliedern.

Philipp, einer der Gründer des MySpace-Äquivalents (was jetzt nicht negativ gemeint ist), hat bei Mario, auch betroffen, selbst erklärt, was schiefgelaufen ist.

Bietet jemand mehr als 2098 Adressen?

(Ein abschließender Hinweis: Ich habe selbstverständlich überhaupt kein Interesse an der kommerziellen Verbreitung der E-Mail-Adressen.)

shoppero ist gestartet

Nico Lumma hat Donnerstag über Twitter den Start von shoppero angekündigt.

Ein neues Social Network klingt erst einmal nicht weiter interessant, ist der Markt doch ge- (wenn nicht über-) sättigt. Wenn dann das Stichwort Online-Shopping hinzukommt, denke ich zuerst an Wer-findet-den-günstigsten-Preis-Portale, ergänzt um die oberhippe Möglichkeit Produktempfehlungen zu kommentieren, sich gegenseitig private Nachrichten zu schicken und am besten noch irgendeine Möglichkeit zum Anstubsen. Ein Mitglied andrängeln zu können fände ich toll.

Kommentieren kann man bei shoppero zwar indirekt, indem man eine Produktempfehlung “hilfreich” findet — davon abgesehen ist shoppero aber tatsächlich ein Portal. Im Gegensatz zu den bisherigen Diensten kann jedes Mitglied hier allerdings auch finanziell profitieren, da man an den Werbeeinnahmen beteiligt wird. Wenn die eigene Produktempfehlung beliebt ist und häufig aufgerufen wird, erhält man 20 % der dadurch entstandenen Einnahmen; es sind sogar 60 % Beteiligung an den Einnahmen durch eine Art Partnerprogramm möglich. Dazu schreibt man eine Empfehlung bei shoppero, verlinkt ein sogenanntes Adget in seinem Blog (oder anderswo) und schickt seine Leser zum Partner shoppero.

Ich habe keine Ahnung, wieviel Geld Google-AdSense-Anzeigen bringen, aber klugerweise sagen die FAQ klipp und klar, dass man mit shoppero nicht reich werden kann. Dennoch finde ich es eine schöne Idee, dass der eigene Aufwand belohnt wird.

Wer mehr darüber wissen möchte, liest am besten eine umfangreiche aber sehr gut verständliche Einführung bei paulinepauline und die ausführliche Erklärung im shoppero-Blog durch.